Wissenswertes

Smarte Gebäude liegen im Trend – von der Heizung über die Rollläden bis hin zur Beleuchtung, heute lassen sich nahezu alle Geräte über intelligente Steuerungen miteinander vernetzen und bedienen. Verbraucher haben die Wahl zwischen unzähligen Lösungen verschiedener Anbieter. Hier den Durchblick zu behalten ist eine große Herausforderung. Eine fachkundige Beratung sollte immer der erste Schritt sein, denn es gilt einiges zu beachten.

Vernetzung unterschiedlicher Geräte und Systeme

Aktuell gibt es über 100 verschiedene Smart Home Systeme unterschiedlicher Hersteller. Und nicht jedes System lässt sich mit jedem anderen kombinieren. Wer sich für eine Smart Home Lösung interessiert, sollte sich daher fachkundig beraten lassen. Grundlage für die Auswahl von Systemen und Komponenten ist der individuelle Kundenwunsch. Was soll das Smart Home jetzt und in Zukunft leisten?

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Systemen unterscheiden:

  • Offene Smart Home Systeme nutzen einen von vielen Herstellern unterstützten Standard (z.B. Bluetooth, W-LAN, Z-Wave, Zig-Bee oder KNX). Bei diesen Systemen lassen sich Produkte verschiedener Hersteller miteinander verknüpfen.
  • Geschlossene Smart Home Systeme sind in der Regel für eine bestimmte Funktion ausgelegt, etwa das Steuern der Beleuchtung. Sie lassen sich nicht oder nur mit erheblichem Aufwand mit anderen Systemen kombinieren. Smart Home Einsteigerpakete basieren meist auf solchen geschlossenen Systemen. Anbieter werben mit einer einfachen Handhabung. Jedoch kommen die Systeme in Sachen Funktionalität und Anschlussfähigkeit sehr schnell an ihre Grenzen. Umfassende und individuelle Lösungen lassen sich damit nicht realisieren.


Soll das gesamte Smart Home mit einer zentralen App steuerbar sein, müssen Lösungen unterschiedlicher Gewerke in ein System integriert werden z.B.:

  • Heizung
  • Alarm
  • Beleuchtung
  • Rollläden
  • Etc.

Um eine so komplexe Smart Home Lösung umzusetzen, sind spezifische Fachkenntnisse notwendig. Interessenten sollten sich auf jeden Fall fachkundig beraten lassen.

Datenschutz

Sind die Komponenten eines Smart Home Systems über das Internet oder das hauseigene W-LAN miteinander verbunden, besteht die Gefahr externer Zugriffe, etwa durch Hacker. Das heißt, Daten lassen sich auslesen und auch die Steuerung von Türen und Fenstern ist möglich. Einbrecher könnten auf diesem Wege Rückschlüsse auf Ihre Tagesabläufe gewinnen und sich während Ihrer Abwesenheit Zutritt zum Haus verschaffen.

Sichern Sie Ihr Smart Home:

  • Nutzen Sie eine SSL Verschlüsselung
  • Vergeben Sie starke Passwörter
  • Schalten Sie die Smartphone-Steuerung nur temporär im Bedarfsfall frei

Die sicherste Lösung: alle Daten bleiben im Haus, Signale werden via Kabel übermittelt und das System wird ausschließlich über Bedienpanele im Haus gesteuert. Wer jedoch eine Steuerung per Smartphone oder Tablet wünscht, kommt um eine Internet basierte Lösung nicht herum. Durch eine SSL Verschlüsselung und ein starkes Passwort lässt sich das Risiko unerwünschter Zugriffe reduzieren. Zudem ist es sinnvoll, die Steuerung per Smartphone oder Tablet nur im Bedarfsfall zu aktivieren.

Bislang gibt es keine gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards für Smart Home Systeme. Eine fachkundige Beratung ist daher umso wertvoller.

Videoüberwachung

Wer sein Haus mittels Videokameras überwachen möchte, muss einiges beachten – besonders die Rechte Dritter. So ist beispielsweise das Filmen von Nachbargrundstücken oder öffentlichen Straßen gesetzlich verboten. Das Positionieren und Ausrichten der Kameras sollte daher von einem Fachmann durchgeführt werden.

Auch die Qualität der aufgenommenen Bilder spielt eine Rolle. Beispielsweise darf die Bildauflösung keine eindeutige Identifikation von Personen ermöglichen. Wer also bei der Videoüberwachung seines Grundstücks rechtlich auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich unbedingt von einem Experten beraten lassen

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Wir unterstützen Sie Smart zum Quadrat

  • Auswahl der richtigen Smart Home Lösung
  • Integration der Lösung bzw. des Systems in die bestehende Umgebung
  • Technische Umsetzung

„Das Smart Home ist längst beim Endverbraucher angekommen und damit auch für uns als Hersteller wichtig. Wir sehen uns als Netzwerker zwischen Produzenten und Fachbetrieben.“

Hermann FrerichsGF Schüt-Duis